Wir sind gefragt:
Einsatz für Klimagerechtigkeit mit „Churches for Future-Hamburg“

Immer mehr Kirchenkreise, Gemeinden, kirchliche Einrichtungen und Organisationen unterstützen die Demonstrationen der Jugendlichen von Fridays for Future für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz, um unseren Planeten als lebensfreundlichen Ort zu bewahren. Innerhalb und außerhalb unserer Kirche fordern viele, dass Christ*innen angesichts der weltweiten Fehlentwicklungen und Ungerechtigkeiten politisch agieren und sich einmischen müssen. Auch in der Nordkirche haben sich Akteur*innen unter dem Bündnis „Churches for Future“ auf den Weg gemacht, damit die Kirche entwicklungspolitische, sowie ethische und moralische Aspekte in den Klima- und Umweltdiskurs einbringt.

Wir laden Sie daher mit Ihrer Gemeinde, Ihrer Glaubensgemeinschaft und Ihrer kirchlichen Einrichtung dazu ein, sich gemeinsam mit Engagierten aus den Kirchenkreisen Hamburg-Ost und Hamburg-West/Südholstein, Umweltpastor Jan Christensen, der Umweltbeauftragte des Erzbistum Hamburg Dr. Martina Skatulla, der ACK sowie dem Zentrum für Mission und Ökumene in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) bei den kommenden Klima-Aktionstagen von Fridays for Future einzubringen. Wir möchten ein breites kirchliches Bündnis werden, das gemeinsam seine Stimme erhebt für die Bewahrung der Schöpfung und den Einsatz für Gerechtigkeit.

Ebenso wollen wir die Maßnahmen unserer Kirchen kritisch begleiten und weiter entwickeln. Es gilt das Ziel die Klimaerwärmung auf 1,5 Grads zu beschränken, um Gottes Schöpfung zu bewahren und allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, gerecht zu werden. Unsere christliche Verantwortung fordert zum Umdenken und Umsteuern auf und ruft hier vor Ort zu kleinen Schritten für mehr weltweite Gerechtigkeit.

In dem 2018 gegründeten Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit haben sich inzwischen mehr als 30 kirchliche Organisationen und Initiativen, katholische Bistümer, evangelische (Landes)Kirchen, sowie Entwicklungsorganisationen zusammengeschlossen. Das Netzwerk hat im Mai 2019 „Churches for Future“ initiiert, mittlerweile haben sich mehr als 70 Landeskirchen, Bistümer und kirchliche Einrichtungen diesem Aufruf angeschlossen, unter ihnen auch die Nordkirche sowie die Kirchenkreise Rantzau-Münsterdorf und Rendsburg-Eckernförde.

Als „Churches for Future-Hamburg“ rufen wir zur Beteiligung und zum Mitdenken auf. Vor und während der Demonstrationen wollen wir zum Beispiel Andachten feiern, Glocken läuten, beten und mitdemonstrieren.

Wir freuen uns über Ihre Ideen und Ihr Engagement!